28 Jahre nach ihrem ersten Flug ins Weltall hat die amerikanische Raumfähre „Discovery“ nun ihren letzten Flug absolviert. Das so genannte Space Shuttle bewegte sich dabei allerdings nicht aus eigener Kraft fort. Ein riesiges Flugzeug nahm sie huckepack auf den Rücken und transportierte sie von Florida in die Hauptstadt Washington. Hier soll sie nun einen Ehrenplatz in einem Museum bekommen.
Die Space Shuttles transportierten für die amerikanische Weltraumagentur NASA viele Jahre lang Astronauten und technische Geräte ins Weltall. Sie waren der Stolz vieler Amerikaner. Allerdings waren ihre Flüge stets sehr teuer und sie sind inzwischen schon ziemlich in die Jahre gekommen. Im Jahr 2011 hat die US-Regierung daher beschlossen, die Raumfähren stillzulegen.
Der Star unter den Space Shuttles
Die „Discovery“ ist der Star der drei noch existierenden Shuttles. Sie ist am ältesten, startete mit 39 Flügen am häufigsten ins Weltall und sie ist mit rund 250 Millionen Kilometern die weiteste Strecke geflogen. Außerdem brachte sie besonders viele Astronauten ins All, viele davon auf die Raumstation ISS. Und sie hat auch einige bekannte Forschungssatelliten transportiert.
Neben der „Discovery“ gibt es noch die „Atlantis“ und die „Endeavour“. Auch sie sollen bald in Museen gebracht werden. Zwei weitere Space Shuttles, die „Columbia“ und die „Challenger“ sind während Flügen verunglückt und wurden zerstört. Bei beiden Unglücken kamen jeweils sieben Astronauten ums Leben. Auch das gehört zur Geschichte dieser Weltraumflugzeuge.










