Buford ist die kleinste Stadt der Vereinigten Staaten. Der Mini-Ort hat eine eigene Postleitzahl, eine Tankstelle, einen Laden und sogar ein Schulgebäude. Dort wird allerdings schon lange niemand mehr unterrichtet, denn das Städtchen hat schon seit Jahren nur noch einen einzigen Bewohner: Der 61 Jahre alte Don Sammons ist Bürgermeister, Sheriff, Tankwart und Ladenverkäufer gleichzeitig.
Inzwischen ist der Mann die Einsamkeit leid und will in die Nähe seines Sohnes ziehen. Das Geld für ein neues Haus hat er bereits zusammen. Das winzige Städtchen hat er bei einer Auktion für 900.000 Dollar verkauft. Gekauft hat es ein Geschäftsmann aus Vietnam in Asien. Er war irgendwann zufällig nach Buford gekommen und fühlte sich dort sofort zu Hause.
Buford war im Jahr 1860 gegründet worden. Dort lebten rund 2000 Arbeiter der Eisenbahn, die in der Nähe Schienen verlegten. Irgendwann waren sie mit ihrer Arbeit fertig und der Ort wurde immer kleiner. 1980 kaufte Don Sammons die Stadt und zog mit seiner Familie dorthin. Nach dem erneuten Verkauf könnte Buford nun zur Geisterstadt werden oder aber eine neue Blüte erleben.










